Therapie

Schwere Erkrankungen haben häufig vielfältige Ursachen. Da es jedoch nebenwirkungsfreie und sicher heilende Medikamente nicht gibt, umfassen die Therapiekonzepte der Praxis sowohl schulmedizinische, phytotherapeutische, homöopathische als auch naturheilkundliche Verfahren. Ihre Wahl hängt von den individuellen Beschwerdeausprägungen ab.

Viele Erkrankungen nähren sich aus unbestimmten Ängsten. Der damit verbundene Grad der Hoffnungslosigkeit bestimmt oft die Dynamik eines Krankheitsverlaufes. Mit der Verringerung der Ungewissheit wächst dagegen das Selbstvertrauen und die Befähigung, die Erkrankung zu dominieren. Hierzu ist es hilfreich, dem Patienten die Wirkvorstellung der Therapeutika verständlich und für ihn kontrollierbar zu vermitteln. Dazu stehen sichere technische Analyseverfahren zur Verfügung. Eine solche Basis ist hilfreich, die seelisch-psychische Hygiene als Grundlage des Selbstvertrauens wieder herzustellen. Sie kann durch psychotherapeutische Diskussionen oder z.B. durch Erlernen der Selbsthypnose mit geschaffen werden.


Therapie

Therapie von Krebserkrankungen mehr lesen schließen

Die Therapie von Krebserkrankungen umfasst Chemotherapien und sämtliche immunmodulatorischen sowie komplementärmedizinischen Methoden. Ihre Wahl richtet sich nach der individuellen körperlichen und seelischen Belastbarkeit. Hochdosierte Chemotherapien können krankmachender sein, als das Tumorgeschehen selbst. Nach schulmedizinischen Schemata gewählte Konzentrationen garantieren keine sicheren Vorteile gegenüber niedrig dosierten Konzepten, deren Intervalle sich nach den subjektiven Verträglichkeiten, der Lebensqualität, den objektiven Labor- und bildgebenden Befunden richten. Vor der Anwendung besonderer Therapeutika, wie beispielsweise Lektinen (Mistelpräparate) und Thymopoietinen (Thymus), sind kritische Analysen der Indikation notwendig.

Das individuelle Konzept der Praxis insbesondere der Krebstherapie umfasst ferner die häusliche Betreuung unter enger Einbeziehung der Familie.

Therapie von Umwelterkrankungen mehr lesen schließen

In zwanzigjähriger Schwerpunktarbeit ließ sich beobachten, dass Umweltgifte unter den Krankheitsverursachern erkennbar an Bedeutung zunehmen. Solchen muss bei komplexen Erkrankungen nachgegangen werden.

Die Bewertung der Gefährdung, z. B. durch die Interessengruppen Behörden, Berufsgenossenschaften, Versicherungsträger und Arbeitgeber mutet überwiegend unverantwortlich an. Dazu dient stellvertretend der folgende Fall: In einer Schule treten seit 14 Jahren vermehrt Krebs- und sowohl psychische und körperliche Erkrankungen auf. Die jetzt durchgeführten Blutanalysen ergaben chronische Belastungen mit Giften, im Wesentlichen mit PCB. Deren Konzentrationen korrelierten mit der Dauer der Exposition, der Beschäftigungszeit. Es stellte sich heraus, dass der Schulträger seit 12 Jahren regelmäßig Gutachten eingeholt hatte, die alle toxische Konzentrationen aus Baumaterialien auswiesen. Er unterließ eine Benachrichtigung der Betroffenen sowie eine Sanierung der Schule, legte die Gutachten erst auf Druck nach 10 Jahren vor. Er berief sich auf die Gutachten, nach denen die toxische Raumbelastung für den Menschen nicht schädlich sei und durch Lüftung gemindert werden könnte. Diese von Behörden pauschal festgesetzten Werte sind jedoch rein fiktiv. Nicht in einem einzigen Fall liegen ihnen körperlich-seelische Untersuchungen zu Grunde, nach denen die Festsetzung von Grenzwerten wissenschaftlich vertretbar gewesen wäre.

Die von der Praxis durchgeführten Untersuchungen wiesen vergiftungsbedingte Erkrankungen sowohl bei den Kindern, als auch den Lehrern aus. Für die Behandlung chronischer Vergiftungen gibt es leider kein wissenschaftliches Konzept. Die verschiedenen Ausleitungsverfahren richten sich nach der individuellen Verfassung der Betroffenen. Ob sie richtig gewählt wurden, zeigt sich an den chemischen Kontrollen.

Therapien im Alter mehr lesen schließen

Die meisten Patienten meiner Praxis begleite ich seit fünfundzwanzig Jahren und der Anteil der Hochbetagten unter ihnen ist beträchtlich geworden. Kann auch das seelisch Schicksalhafte nicht abgewendet werden, so bleiben doch ärztlich Möglichkeiten, unnötige Risiken wie Schlaganfall, Gedächtnis- und Durchblutungsstörungen, Versorgungsmängel des Stoffwechsels und Schmerzen durch gezielte Diagnostik und individueller, kontrollierter Therapie zu minimieren, um das Ziel, die altgewohnte häusliche Welt nicht aufgeben zu müssen, zu sichern.

Siehe auch das Kapitel zu Altershemmung.

Therapien von ernährungsbedingten Erkrankungen mehr lesen schließen

Der Anteil falscher Ernährung an der Entstehung vieler Erkrankungen ist bedeutend. So werden Zuckerkrankheit, Bluthochdruck, Gicht, Arthrose, Herzinfarkt, Schlaganfälle, Alzheimerkrankheit, Hirnleistungsstörungen, Fettstoffwechselstörungen, Gallenblasenerkrankungen, Krebs der Brust, des Darmes und der Prostata signifikant durch Übergewicht hervorgerufen. Medikamente gegen diese Erkrankungen können die Risiken mindern, aber nicht die Ursachen beseitigen.

Patienten erhalten deshalb auf der Grundlage spezifischer Untersuchungen des Stoffwechsels eine individuell auf sie abgestimmte wissenschaftlich fundierte Ernährungsberatung.


Lassen Sie sich persönlich beraten. Aus dem von Ihnen ausgefüllten Fragebogen können wir schon vorab ein individuell angepasstes Untersuchungsprogramm zur Gesundheitsvorsorge für Sie zusammenstellen. Download Anamnese Bogen und Abrechnungshinweise