Check Up

Die meisten Menschen werden gesund geboren. Es stellt sich deshalb die Frage, warum wir krank werden und was Krankheit ist. Die verwaltungsmäßige Definition der WHO, Krankheit sei die Abwesenheit von Gesundheit, beruhigt sicherlich nicht den Erkrankten. Nach vielen Jahren ärztlicher Tätigkeit scheinen die seelisch und körperlich wirkenden Gifte, sich gegenseitig verstärkend, in schillernder und komplexer Weise Krankheiten auszulösen. Da im Menschen etwa 30.000 biochemische Stoffwechselreaktionen in einer Minute ablaufen sollen, die kaum zu analysieren sind, sind wir wissenschaftlich unfähig, einmal falsch programmierte Abläufe retrograd vollständig aufzulösen.

Hierfür bieten wir folgende Vorsorgemaßnahmen an:

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Die Behauptung der Medizin, heilen zu können, ist reine Hoffahrt. Könnte sie es, gäbe es keine Erkrankten mehr. Tatsächlich sterben in Deutschland jährlich etwa 50.000 Patienten an den Nebenwirkungen der schulmedizinischen Medikamente, etwa 150.000 werden nebenwirkungserkrankt, 15.000 sterben durch diagnostisch bedingte Röntgenstrahlen und etwa 10.000 durch Infektionen in Krankenhäusern mit resistenten Bakterien. Selbst die bekannten Nebenwirkungen von z. B. Blutdruck- oder Blutfettsenkern werden in der Regel nicht kontrolliert und damit die Patienten sich selbst überlassen.

Dabei bestehen durchaus Möglichkeiten, die Risiken der Medikationen, bereits vorhandene Organschwächen und die Fehlerhaftigkeit von Therapien darzustellen. Die Untersuchungen des Blutes, des Stuhls und des Urins sind überwiegend reproduzierbar sicher und zeigen Interventionsmöglichkeiten auf, insbesondere die Fehlerhaftigkeit von Therapien auf. Ziel ist es dabei, durch eine Ausschlussdiagnostik zu dem möglichst optimalen Rat zu gelangen. Dieser bestimmt dann - je nach Art und Ausprägung der Erkrankung - die Wahl der Therapeutika. Ob seelische oder chemische Hilfen angeboten werden, ist - oft so mühsam wie das individuelle Leben sie erforderlich machten - gemeinsam zu erarbeiten.

Letztlich hat sich seit 2000 Jahren das ärztliche Bestreben, Krankheiten durch vernunftgemäße Naturbeobachtung zu erklären, nicht geändert. Ob die Säftelehre des Hyppokrates in seinem Corpus hippocraticum, sein Facies hippocratica, die chinesische traditionelle Medizin, ihre Akupunkturgrundsätze oder die Typenlehren von Jung und Kretschmar, alle zeigen Ähnlichkeiten in den Erklärungen von Funktionsstörungen, wie sie von der wissenschaftlichen Medizin angenommen werden.

Wenn also chronische, vorangeschrittene Erkrankungen nicht zur vollen, sondern bestenfalls nur zur teilweisen Gesundung zurückgeführt werden können, kommt der Frühdiagnostik erhebliche Bedeutung zu. Einer solchen genügt die teilweise praktizierte Geschäftsidee, Diagnostik in Paketen anzubieten, unzureichend.

Grundlagen der Untersuchungen in Sinne eine Gefährdungssuche sind die Krankengeschichte, die Beschwerdeart und das quantitative sowie qualitative Blutbild, das allerdings auch bei vielen schweren Erkrankungen normal sein kann. Zur Basisuntersuchung gehören ebenfalls die Funktionswerte der Leber, der Bauchspeicheldrüse, des Blutzuckers, der Schilddrüse, der Nieren, der Blutgerinnung, der Blutfette, der Prostata und der Elektrolyte.

Sind diese Parameter ohne krankhafte Veränderungen, lassen sich aus dem zellulären Immunprofil weitere Hinweise auf bakterielle oder viruelle Infektionen, auf tumoröse Tendenzen, auf systemische Erkrankungen, z. B. Autoimmunerkrankungen, gewinnen.

Je nach Krankengeschichte und Beschwerden können sich folgende Untersuchungen zur Risikobeurteilung anschließen.

Krebsfrüherkennung mehr lesen schließen

Die kassengängigen Empfehlungen zur Vorsorge sind gemessen an den diagnostischen Möglichkeiten Stückwerk. Hieraus erklärt sich auch die Zunahme der späten Diagnosen.

Krebs ist auch nicht die Geißel, die uns schutzlos schlägt. Auch macht das genetische Schicksal nur einen geringen Teil der Krebserkrankungen aus. Die größten Gefahren liegen im eigenen Verhalten und den Gift- und Strahlungsmengen, die auf uns einwirken (siehe auch das Kapitel zu Krebstherapien).

Diese Expositionen sind also vor einer analytischen Planung herauszufinden.

Z. B. lassen sich die Risiken bei Langzeitrauchern durch gezielte Diagnostik gut darstellen. Solche Werte überzeugen in der Regel meine Patienten am ehesten, das Rauchen aufzugeben.

Siehe auch das Kapitel zur Raucherentwöhnung.

Altershemmung (Anti-Aging Screening) mehr lesen schließen

Senectus enim insanabilis morbus est
(Das Alter ist eine unheilbare Krankheit)
Seneca, Epistulae morales 108,28

Die wissenschaftliche Altersforschung meint, dass wir 600 bis 800 Jahre alt werden könnten - wir brauchten lediglich nicht in der Weise zu altern, wie wir es jetzt tun. Damit dies denn optimal gelänge, trennt die Wissenschaft Altershemmung (Verlangsamung des Alterns) von Verjüngung, die den Prozess zurücksetzen soll.

Da kaum anzunehmen ist, dass der seelische und materielle Stoffwechsel diese Begriffe trennen kann, soll hier kurz und übergreifend zusammengefasst werden.

Der Alterungsprozess wird durch gleichzeitig wirkende, folgende Faktoren bestimmt.

Nach den Programmtheorien ist das aktive Altern auf genetische Ursachen zurückzuführen. Damit wäre das hohe Alter auch vererbbar. Der hierfür errechnete Anteil schwankt von 30 % bis 70 %.

Weitere Faktoren resultieren aus Lebensstil (Tabak, Alkohol, Ernährung, Stress, Schlafmangel), Umwelteinflüssen (Gifte) und Medikamenten.

Nach der Abnutzungstheorie des biochemischen Alterns produziert der Körper Abfallprodukte, die zellschädigend wirken. Dazu gehören die Ihnen sicherlich bekannten freien Radikalen. Der Therapieansatz der „Radikalenfänger“ ist folglich nicht abwegig und kann aus der Anwendungsbeobachtung bestätigt werden. Es sind also die bekannten körpereigenen natürlichen Radikalenfänger (bestimmte Vitamine, Liponsäure, Selen) zu prüfen und ggfs. zu ersetzen.

Bedeutungsvoll scheint das hormonelle Altern zu sein (siehe auch das Kapitel zu Hormonstatus). Hier zeigen sich signifikante Abhängigkeiten von Demenz, Arthrose, Osteoporose und Krebs.

Insgesamt richtet sich die Strategie der Altershemmung nach einer sorgfältigen Analyse der Defizite. Sie umfassen z. B. bei Störungen der Resorption die Gabe von Nahrungsergänzungsmitteln, Gedächtnistraining, Dehydroepiandrosteron, Melatonin, Frischzellen, Thymus, Omega-3-Fettsäuren, Resveratrol, Hefezellen, Wachstumshormone, Ernährungsumstellung, Sport u. a.

Hormonstatus-Check mehr lesen schließen

Senectus enim insanabilis morbus est
(Das Alter ist eine unheilbare Krankheit)
Seneca, Epistulae morales 108,28

Sexualhormone z. B haben nicht nur eine „erotische“ Bedeutung, sondern sind Antreiber vieler seelischer und körperlicher Funktionen.

Schon ab dem 35. Lebensjahr beginnt der Hormonspiegel zu sinken und fällt besonders in Stresssituationen unter die notwendige Mindestkonzentration, wodurch komplexe Beschwerdebilder ausgelöst werden können.

Unter Beachtung der Besonderheiten zu Tageszeiten und den speziellen Analysevoraussetzung lassen sich verlässliche Daten für eine Therapie gewinnen. Z. B. können die für die Synthese des fertigen Hormons notwendigen Bausteine kontrolliert und ggfs. ersetzt werden.

Umwelt/Schadstoff Check mehr lesen schließen

Zu den Schwermetallen gehören u.a. die Elemente Aluminium, Blei, Cadmium, Quecksilber und Thallium. Bereits in geringen Mengen haben sie einen giftigen Einfluss auf den Körper. Durch Anreicherung in der Nahrungskette, erhöhte Konzentrationen in der Luft und Umwelt nimmt man die Schwermetalle als Auslöser für chronische Müdigkeit und andere oft nicht erklärbare Krankheitserscheinungen an.

Umweltschadstoffe wie Formaldehyd, PCB, PAK gefährden die Gesundheit im Wohnbereich oder am Arbeitsplatz. Ob in Lacken, Farben, Holzschutzmitteln oder Fußböden, Möbeln, Spanplatten und Fugendichtmaterial wir sind umgeben von Stoffen, die uns gesundheitlich belasten und die verschiedensten klinischen Symptome verursachen.

Siehe auch das Kapitel zu Therapie von Umwelterkrankungen.



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